Oliver Kunkel
Oliver Kunkels Arbeitsstil begründet sich hauptsächlich auf einen konzeptionellen Rahmen, ohne sich allerdings darauf festzulegen. Diese Vorgehensweise führt zu intuitiven, emotionalen Arbeiten, die auch ohne Beschreibung existieren können. Da er von der konzeptionellen Kunst kommt, richtet sich sein Hauptaugenmerk auf den menschlichen Körper, entweder auf seinen eigenen oder auf die physischen oder psychologischen Reaktionen des Betrachters, der animiert wird zu agieren bzw. seine Gefühle zu zeigen.
Durch seine Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper, Körperteilen, Körpersäften - thematisiert er soziologische Phänomene, ihre soziokulturellen Auswirkungen, ihre doppelte Bedeutung; der Mensch im Allgemeinen und die gesellschaftlichen
Einflüsse aufzeigend, denen er ausgesetzt ist. Die Wahl des Mediums hängt ab von der Konzeption bzw. der
Idee. Auf diese Art und Weise verbindet er verschiedenartige
Materialien und Medien; die Ergebnisse variieren: Die meisten
Werke sind Skulpturen, Videos, Installationen, Performance und
Fotos, meist sind sie miteinander verbunden. Mit der bewußten Einbeziehung der Reaktionen des Betrachters bietet er Möglichkeiten zur Selbstreflektion und macht auf die Zerbrechlichkeit unserer Zivilisation aufmerksam.
Oliver Kunkel war Student von Rosemarie Trockel an der Kunstakademie Düsseldorf, und von Valie Export, Stahl Stenslie, Peter Zimmermann, Marcel Odenbach und Juergen Klauke an der Kunsthochschule Köln.
| Biografie: | |
| 1973 | geboren in Frankfurt am Main lebt und arbeitet in Köln. |
| Ausbildung: | |
| 2001 - 2006 | Kunsthochschule für Medien - Köln |
| 2004 - 2006 | Kunstakademie Düsseldorf; Klasse Rosemarie Trockel |















